Die Abhängigkeit von Opiaten (Heroin, Morphium, opiathältige Medikamente, O-Tee usw.) ist eine schwere chronische Erkrankung, die wesentlich häufiger vorkommt, als allgemein angenommen.
Eine dauerhafte Abstinenz bei einmal voll ausgeprägter Opiatabhängigkeit ist nur selten zu erreichen.
Der Ansatz, opiatabhängigen Menschen durch die legale Einnahme von opiathältigen Medikamenten zu helfen, hat sich als sehr erfolgreiche Behandlungsmethode herausgestellt. Die abhängigen Menschen können ein normales Alltagsleben führen, Begleiterkrankungen und Todesfälle kommen seltener vor und auch die dauerhafte Abstinenz ist zwar selten, aber doch eher durch langsame Dosisreduktion im Rahmen der Substitutionstherapie, als durch Entzüge zu erreichen.
Gebrauch und Abhängigkeit von anderen Substanzen
Neben der Abhängigkeit von Opiatien, die durch die Substitutionstherapie abgedeckt wird, kann auch der Gebrauch und die Abhängigkeit von anderen Substanzen wie Benzodiazepinen, Cannabis, Cocain, Kratom (Mitragyna speciosa) und anderen Pflanzen, oder Pilzen Anlass für ein ärztliches Gespräch sein, das ich gerne anbiete.